2020 - Nicht Vorsätze vornehmen, sondern Ziele formulieren!

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2020 - Nicht Vorsätze vornehmen, sondern Ziele formulieren!

Kommt dir das bekannt vor: am 1.Januar startest du voller Elan und Euphorie ins Neue Jahr: jetzt wird alles anders! Heuer erreichst du deine Ziele- ganz bestimmt! Du machst Vorsätze und Pläne, nur um dann nächstes Silvester ernüchtert festzustellen: Es ist wieder nichts passiert! Es hat sich nichts geändert!

Was ist da passiert? Warum hast Du es wieder nicht geschafft?

Dieses Jahr machst du es anders: Du formulierst keine Vorsätze, du setzt dir Ziele!

Vorsätze sind eher unverbindlich,“ es wäre schön, wenn…;“ „ich sollte…“ Vorsätze sind kaum durchdachte Wünsche, die sich erfüllen oder auch nicht.

Im Gegensatz dazu sind Ziele konkret und am besten „smart“ formuliert (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert)

  • Was will ich wirklich?
  • Was sind meine Ziele - unabhängig von anderen?
  • Woran merke ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?
  • Bis wann will ich mein Ziel erreicht haben?

Es lohnt, sich diese Fragen zuerst in Ruhe zu stellen, in sich hineinzuhorchen und die eigenen Antworten in sich zu finden. Und nicht gleich loszustürzen, to- do- Listen zu erstellen, um dann dort hinzukommen, wo man vielleicht nie hinwollte!

Um deine Ziele deutlicher zu erkennen und sie zu „erspüren“, kann ein „Moodboard“ - eine Collage aus Bildern, Farben und beschreibenden Worten - sehr hilfreich sein. Schon das Erstellen kann eine Initialzündung sein: du fokussierst dich auf das Ziel, wählst Bilder, Farben und Texturen aus, die es am besten beschreiben und beziehst Träume und Sehnsüchte mit ein. So entsteht ein sehr persönliches und attraktives Zielbild, das einen starken Sog entwickelt.

Mein Praxis-Moodboard

Durch eine konkrete Formulierung der Vorsätze zu Zielen wird klar: „Ich kann das und ich will das!“

Nach der individuellen Zielklärung musst du eine klare Entscheidung treffen: „will ich alles, was in meiner Macht steht tun? Oder ist es mir zu aufwendig?“ Eventuell kannst du jetzt noch modifizieren, dann sollte die Antwort aber „ja“ oder „nein“ sein.

Bei „ja“ ist es jetzt Zeit, aktiv zu werden. Dabei kommst du besser mit kleinen, machbaren Schritten voran, als mit Siebenmeilenstiefeln, die dich nur überfordern. So kannst du immer wieder neuen Mut fassen, dich orientieren und frische Energie tanken. Auch fühlt sich diese Strategie nicht so bedrohlich an, so dass es dir leichter fällt den ersten Schritt überhaupt zu tun!

Konsequentes weitergehen und dranbleiben ist nötig, dass du dein Ziel auch wirklich erreichst! Dazu musst du dich immer wieder selbst motivieren und die Frage nach dem „warum?“ für dich beantworten. Auch dabei hilft dir das Moodboard: wenn du immer wieder deine Collage betrachtest, verbindest du dich mit deinen Wünschen, du kannst spüren, wie großartig es sich anfühlt am Ziel zu sein und das wird dich magisch anziehen und du wirst Wege und Möglichkeiten finden, die dich dorthin bringen.

Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt deine Prioritäten zu überdenken: Muss denn die Arbeit, der Haushalt… unbedingt an oberster Stelle stehen? Wäre es nicht sinnvoller deinen Zielen mehr Raum zu geben?

Vielleicht wäre es besser, zuerst eine kurze Yogaeinheit einzulegen, um dann voller Elan zu bügeln?

Wenn du deinem Ziel die höchste Priorität gibst, dann kannst und wirst du die nötige Ausdauer und Selbstdisziplin aufbringen, die erforderliche Zeit finden und dich auch nicht von Unnötigem ablenken lassen.

Willst du am Ende des Jahres das Gefühl haben, vom Alltag überrannt worden zu sein und dich selbst verloren zu haben, oder die Gewissheit, dass du in die richtige Richtung unterwegs warst?

Das Jahr hat 365 - bzw. 366 - Tage, jeder bietet dir die Möglichkeit einen Schritt auf dein Ziel zu zugehen. Schritt für Schritt so erreichst du dein Ziel!

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